WIE SICHER SIND INFRASCHALLANLAGEN UND LOHNT SICH DIE ANSCHAFFUNG?

Oft werden sie als die einfachste Lösung, um ein ganzes Haus vor Einbrüchen zu schützen beworben. Ein kleiner Kasten wird im Haus platziert, das System muss sich einmal kalibrieren und anschließend ist man geschützt. Wird das System eingeschaltet, soll nur schon der Versuch ein Fenster oder eine Tür zu öffnen, einen Alarm auslösen.

Aber was ist dran an dieser Wunderwaffe gegen Einbrecher?

Wir haben uns intensiver mit dem Thema beschäftigt und möchten hier aufklären:

Das System verspricht eine einfache und simple Installation. Es müssen keine Kabel verlegt werden oder Komponenten an die Wand geschraubt werden. Eine „kinderleichte“ Inbetriebnahme versprechen die Anbieter.

Eine Infraschallanlage (auch Druckalarmanlage, Volumenüberwachungssystem oder Raum-Resonanzfrequenz-überwachung genannt) auf Luftdruckdifferenzen im Raum. Solche Druckdifferenzen ergeben sich beim Öffnen und Schließen von Fenstern. Leider ergeben sich solche Druckdifferenzen auch bei Gewitter, starkem Wind, Anspringen von Heizungsanlagen, offenen Kaminen, Abzugsanlagen oder undichten Fenstern/Türen auf. Die Folge sind viele Fehlalarme. Als Gegenmaßnahme wird die Empfindlichkeit soweit reduziert, bis die Fehlalarmquote in einem erträglichen Rahmen liegt. Nun besteht jedoch die Gefahr, dass ein Einbruch nicht erkannt wird, weil das System einfach zu unempfindlich ist.

Die Polizei, der VdS (Verband der Sachversicherer), der BHE (Bundesverband Sicherheitstechnik e.V) und mehrere Experten, Sachverständige und Gutachter warnen darum vor solchen Anlagen.

Für Anlagen mit Infraschall- bzw. Luftdruck-, Luftvolumen-, Raumresonanzfrequenz- oder ähnlicher Technik, liegen weder Prüfungen noch Zertifizierungen von einer nach DIN EN ISO/IEC 17065 für den Bereich Gefahrenmeldetechnik akkreditierten Zertifizierungsstelle für ein Gesamtsystem vor. Da der Aufbau solcher Systeme nicht mit einer klassischen Alarm- bzw. Einbruchmeldeanlage vergleichbar ist und daher nicht die Regeln der DIN VDE 0833 Teil 1 und 3 erfüllt, sind solche Systeme auch nicht durch die KfW gefördert und werden auch nicht von Versicherungen anerkannt.

Zudem werden solche Systeme oft durch unseriöse Strukturvertrieb-/Schneeballsysteme oder durch Haustürverkäufe durch Drückerkolonnen vertrieben.

Zugegeben, eine solch einfache Lösung klingt verlockend, aber dennoch können auch wir nur von solchen Systemen abraten. Wir haben uns ganz klar dagegen entschieden, solche Systeme in unser Angebot aufzunehmen. Auch weil solche Systeme einfach zu überlisten sind. Das solche Systeme dazu noch recht teuer sind, sollte Jedem die Entscheidung vereinfachen.

Quellen: www.vds.de / www.git-sicherheit.de / www.bhe.de / www.berlin.de/polizei

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Sie haben Fragen oder wünschen eine umfassende Beratung zum Thema Sicherheitstechnik und Einbruchschutz? Das geschulte Team der Hano Sicherheitstechnik GmbH steht Ihnen für eine professionelle und dazu kostenfreie Beratung gerne zur Verfügung. Wir klären all Ihre Fragen und sorgen für Ihre Sicherheit!

Weitere Informationen speziell zum Thema Alarmanlagen, finden Sie unter Einbruchmeldeanlagen.